Diese Webseite verwendet Cookies. So können wir Ihnen das bestmögliche Nutzererlebnis bieten. Weitere Informationen finden Sie in der Datenschutzerklärung.

 

Laktoseintoleranz-Test

Der Laktose-Intoleranz-Test prüft, ob der Darm Milchzucker (Laktose) verwerten kann.

Laktose - ein Zweifachzucker (Disaccharid) - gelangt mit der Nahrung in den Dünndarm. Im Dünndarm wird die Lakotse im Normalfall von einem Enzym namens Laktase in seine zwei Bestandteile Glukose (Traubenzucker) und Galaktose zerlegt.

Diese werden vom Körper aufgenommen und erhöhen den Zuckerspiegel des Blutes. Kann der Körper die Laktose nicht verwerten, fehlt der Blutzuckeranstieg.

Das Verfahren

Es gibt zwei gleichertige Testverfahren:

Bluttest: Bei einem Laktose-Toleranz-Test wird nach Einnahme von 200ml Milchzuckerlösung die in den Körper aufgenommene Glukosemenge anhand des Blutzuckerspiegels nach 30, 60, 90 und 120 Minuten bestimmt.

Liegt ein Mangel an Laktase vor, steigt der Blutzuckerspiegel nicht oder nur gering an. Häufig treten zusätzlich Beschwerden wie Blähungen, Krämpfe oder Durchfall auf. In diesen Fällen liegt eine Lactosemalabsorption vor.

H2-Atemtest: Bei diesem Atemtest wird die Ausatemluft des Patienten in Bezug auf die Wasserstoffkonzentration vor Einnahme und jeweils alle zehn Minuten (bis zu vier Stunden) nach der Einnahme eines Testzuckers (200 ml Lactoselösung - Milchzucker) gemessen.

Das Prinzip der Untersuchung besteht darin, dass es bei verschiedenen Störungen im Dünndarm - die die Aufnahme von Fructose verhindern - zu einer vermehrten Produktion von Wasserstoff kommt. Dieser gelangt mit dem Blut in die Lunge und kann schließlich in der Atemluft nachgewiesen werden.

Der Untersucher kann dann eine vermehrte Wasserstoffabatmung als pathologischen Befund erkennen.

Ihr Nutzen

Der Lactose-Intoleranz-Test ist ein diagnostischen Verfahren zum Nachweis einer Lactosemalabsorption.

Gerne beraten wir Sie im Anschluss, wie Sie Ihre Beschwerden zeitnah minimieren können.