Praxis Dr.  Hertrich
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Diese Art der Früherkennung umfasst eine genaue und vollständige Untersuchung des gesamten Dickdarms, wobei sehr frühe Vorstadien (die sog. Polypen) eines möglichen Dickdarmkrebses festgestellt und entfernt werden können. Oft dauert es 5 bis 10 Jahre, bis aus einem Polypen Krebs entsteht. Bis zum dem ersten Auftreten von Beschwerden können dann nochmals bis zu 10 Jahren vergehen. Darum reicht auch eine Darmspiegelung alle 10 Jahre, um eine mögliche Krebsentwicklung
rechtzeitig zu erkennen. Bereits während der Untersuchung lassen sich alle Vor- und Frühstadien schmerzlos und restlos abtragen: Hier kann dann kein Krebs mehr entstehen. Durch Verwendung moderner Schmerz- und Beruhigungsmedikamente kann die Untersuchung weitgehend schmerzfrei ambulant durchgeführt werden. 
Das Untersuchungsinstrument, das Koloskop, ein dünner, biegsamer Schlauch, wird in Ihren After eingeführt und im Darm Stück für Stück vorgeschoben. An seiner Spitze befindet sich eine winzige Kamera,mit der der Darm schrittweise genauestens inspiziert wird. Mit einer dünnen Schlinge, die durch den Arbeitskanal geschoben wird  können die Polypen während der Untersuchung unkompliziert abgetragen werden. Diese Polypen werden dann geborgen, um sie beim Pathologen untersuchen zu lassen. Selbstverständlich muss Ihr Darm für diese Untersuchung entleert sein. Dazu müssen Sie einige Tage vor der Untersuchung auf schwere Kost ( insbesondere mit Körnern...)verzichten und 1 Tag vorher ein Abführmittel einnehmen. 
Ein Einlauf vor der Koloskopie ist nicht notwendig..


Wie Sie sich denken können, birgt die Spiegelung natürlich ein Risiko. Das Instrument kann manchmal eine leichte Blutung erzeugen. In den seltensten Fällen kann es zu lebensbedrohlichen, mitunter tödlichen Komplikationen wie dem Durchstechen des Darms kommen. Fachleute schätzen dieses Risiko 1:10 000 ein. Im Vergleich zu dem Risiko, ohne Früherkennung an Darmkrebs zu sterben, ist dies, unter dem Risiko-Nutzen-Aspekt betrachtet, ein sehr kleines Risiko. Denn ab
dem Alter von 55 Jahren beträgt das Risiko in den nächsten  25 Jahren an einem Darmkrebs zu sterben 1:33, das bedeutet eine von 33 Personen stirbt daran.


Stellen Sie sich bitte vor der Untersuchung mit der Überweisung durch Ihren Hausarzt in unserer Praxis vor, sie werden dann individuell beraten und aufgeklärt und bekommen die Mittel zur Darmreinigung mit nach Hause

Selbstverständlich ist es Ihnen überlassen, welche Art der Früherkennung Sie ab dem 55. Lebensjahr wählen. Lassen Sie sich hierzu nochmals in allen Einzelheiten von Ihrem Hausarzt oder dem Darmprofi ausführlich beraten. Wichtig ist nur, dass Sie überhaupt die Chance ergreifen, Darmkrebs so früh als möglich erkennen oder erst gar nicht entstehen zu lassen.
Generell gilt natürlich, dass Sie jede Art von Darmbeschwerden oder Blut im Stuhlgang auf direktem Weg Ihrem Arzt mitteilen, unabhängig von den oben beschriebenen Möglichkeiten der Früherkennung. 
  
Wir werden Sie regelmäßig  nicht nur über Vorsorge, Diagnostik und Therapie von Darmerkrankungen informieren, sondern auch über Erkrankungen des gesamten Magendarmbereiches :  
Speiseröhre Magen Dünndarm Leber Galle Bauchspeicheldrüse
Zu den Magen-Darmerkrankungen gehören auch die verschiedensten Stoffwechsel- und Speichererkrankungen und Lebensmittelallergien.

Wir halten für Sie modernste Gerätschaften vor und haben uns zur Strukturqualität (Mindestanzahl der technischen Untersuchungen, Einhaltung der Hygiene, einzeitige Polypabtragung, Assistenz-Fachpersonal, regelmäßige Fortbildung) unter Aufsicht des
Qualitätsausschusses der Kassenärztlichen Vereinigung des Saarlandes (KVS) verpflichtet.

Nach Polypektomie: Darmkrebs verhindert!

Kontakt: info@darmspiegelung-web.de

Da manche Patienten sich sicherer fühlen, wenn die Darmspiegelung im Krankenhaus durchgeführt wird, führen wir die Koloskopie nicht nur in der Praxis sondern auch in Zusammenarbeit mit dem Lebacher Krankenhaus in der dortigen Ambulanz durch...wir besprechen dies gerne mit Ihnen.

Gastroskopie - Information

Individuelle Gesundheitsleistungen

Tumor im Coecum

Polypektomie

Biopsiezange

Beachten Sie unser Veranstaltungsangebot unter "Aktuelles"!


                                                                                       
Kaum einer bleibt in der kalten Jahreszeit von Husten, Schnupfen oder Heiserkeit verschont. Eine normale Erkältung ist als harmlos anzusehen, bei einer echten Grippe allerdings ist Vorsicht angeraten. Die Influenza zeigt sich meist mit heftigen Symtomen wie hohem Fieber, Gliederschmerzen und starkem Krankheitsgefühl. Oft folgt noch eine Bronchitis oder Lungenentzündung. In manchen Fällen kann die Grippe sogar zum Tod führen.
Schützen kann man sich durch eine Impfung: Grippeimpfung, Impfung gegen Pneumokokken....und wann war Ihre letzte Tetanus-Impfung?

Diese sollte insbesondere bei Menschen durchgeführt werden, deren Immunsystem geschwächt ist. Ebenso bei Personen , die an einer chronischen Krankheit (z.B. Herzkrankheiten, Bronchitis oder anderen Lungenerkrankungen) oder an Stoffwechselerkrankungen wie Diabetes leiden. Generell wird auch älteren Menschen ab 60 Jahren empfohlen, sich vorbeugend impfen zu lassen. Aber auch bestimmte Berufsgruppen sind durch häufige Personen- oder Kunden-Kontakte gefährdet, mit dem Virus in Kontakt zu kommen und sich anzustecken. Dazu gehören medizinische Berufe und Rettungsdienste, Polizei- und Verwaltungsbeamte, Lehrer und Erzieher sowie Personal von öffentlichen Verkehrsmitteln und im Einzelhandel.

Und wie sieht es mit Ihrem weiteren Impfschutz aus? Tetanus, Diphtherie, Keuchhusten, Hepatitis A und B, HPV-Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs......?

 
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